6 Dinge, die Sie als Start-up outsourcen sollten

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Medium mahnwesen startup outsourcing Was man als Startup outsourcen sollte

Outsourcing = Kontrollverlust?

Als Gründer eines Start-ups wollen Sie immer alles unter Kontrolle haben. Schließlich möchten Sie sichergehen, dass Ihr Unternehmen sämtliche Ergebnisse wie gewünscht erzielt. Häufig beschäftigen Sie sich als Gründer daher mit Aufgaben, die viel Zeit und Energie kosten, jedoch nicht wesentlich zum Geschäftserfolg beitragen. Auch die wertvolle Arbeitszeit Ihrer Mitarbeiter wird oft durch Routineaufgaben blockiert, die nicht helfen, Kernkompetenzen zu entwickeln und Wettbewerbsvorteile zu sichern - zwei Dinge, die für Ihr Start-up unerlässlich sind. Outsourcing kann dabei Abhilfe schaffen und wichtige Ressourcen freisetzen.

Warum Outsourcing Ihr Start-up nach vorne bringt

Gründe fürs Outsourcing gibt es genug. Neben der angesprochenen Konzentration auf Ihr Kerngeschäft spielen Kostensenkungen eine große Rolle. Zwar scheint man beim Outsourcen zunächst viel Geld zu bezahlen. Jedoch sind die Kosten für die Suche und Beschäftigung nach geeignetem Personal oft um ein Vielfaches höher und machen sich als hoher Fixkostenblock bemerkbar. Hinzu kommt eine sehr schlechte Skalierbarkeit. Durch saisonale Schwankungen und plötzliches Unternehmenswachstum können Ihr Arbeitsaufwand und Ihr Bedarf an Personal stark variieren. Zudem gibt es gerade in den Bereichen Finanzen, IT und Recht häufige Änderungen in den Anforderungen an Ihr Unternehmen, sodass Ihr Personal stetig geschult werden muss. Dementsprechend ist es sehr schwierig, in diesen Bereichen den eigenen hohen Qualitätsanforderungen zu entsprechen. Ein spezialisierter Outsourcing-Partner, der in einzelnen Unternehmensaktivitäten über einzigartige Expertise verfügt, kann Sie dabei entlasten.

Wo Outsourcen wirklich Sinn macht

1. Steuern

Das Erste, was ein Start-up häufig outsourced, ist der Bereich Steuern. Denn das deutsche Steuersystem gehört zu den kompliziertesten der Welt und beinhaltet unzählige Vorschriften sowie Sonderregelungen. Die Zusammenarbeit mit einem Steuerberater sichert Ihnen dementsprechend einen ordnungsgemäßen Umgang und deckt im Idealfall Einsparungspotenziale auf.

2. IT

Zwar basieren viele Geschäftsmodelle von Start-ups auf dem Einsatz von Technologie, dennoch müssen Sie Ihre IT-Infrastruktur nicht unbedingt selbst betreiben. Gerade Server, Kommunikationstools und IT-Sicherheit können Sie problemlos und oft kostengünstig an Partner auslagern.

3. Buchhaltung

Eine eigene Buchhaltung erfordert tief greifende Kenntnisse von den gesetzlichen Anforderungen und Buchungssystemen. Gerade in den ersten ein bis zwei Jahren haben Start-ups meist unregelmäßige Buchungsvorgänge, die nicht immer eine festangestellte Buchhaltung erfordern. Outsourcing-Partner erledigen dies für Sie oft sehr günstig und entsprechend der vorgeschriebenen Regularien.

4. Forderungsmanagement

Rechnungen verschicken, anmahnen und an Inkassounternehmen weiterleiten macht selten Spaß. Dennoch ist dies ein essenzieller Prozess, der Ihnen hilft, Kapital freizusetzen und für eine verlässliche Liquidität des Unternehmens zu sorgen. Auch hier gibt es Outsourcing-Partner, die den Prozess voll automatisieren und Ihren Anforderungen entsprechend personalisieren.

5. Beratung

Steht Ihr Start-up vor strategischen Entscheidungen oder möchten Sie in eine neue Finanzierungsrunde gehen, benötigen Sie womöglich Marktdaten, Kundenanalysen und Businesspläne. Dazu bedarf es Know-how und Ressourcen, welche Sie in der Regel durch die Zusammenarbeit mit einer Beratung erlangen. Neben herkömmlichen Beratungen spielen studentische Unternehmensberatungen oft eine günstige Alternative auf vergleichbarem Niveau.

6. Online Marketing

Möchten Sie als Start-up gesehen werden, ist eine starke Online-Präsenz das A und O. Doch die Anforderungen an Social Media Marketing, SEO und Adwords-Kampagnen unterliegen einem ständigen Wandel. Wer da up to date bleiben will, muss viel Zeit investieren - oder mit einem kompetenten Outsourcing-Partner zusammenarbeiten.

Grenzen des Outsourcings

Natürlich macht Outsourcing nicht immer Sinn. Kernprozesse und strategisch wertvolle Funktionsbereiche sollten auf jeden Fall innerhalb Ihres Unternehmens bleiben, auch wenn Sie sich in diesen Bereichen zunächst Know-how aufbauen müssen. Denn letztendlich sind es genau diese Eigenschaften, die Ihrem Unternehmen die nötigen Wettbewerbsvorteile sichern. Ebenso sollten Sie darauf achten, den Überblick über alle ausgelagerten Aktivitäten zu behalten und die damit verbundenen Kosten immer im Blick zu haben. Zu viel Outsourcing kann sich nämlich auch schnell in hohen Fixkosten niederschlagen.

Fazit

Ein gutes Outsourcing ist für Ihr Start-up unverzichtbar und bringt nur Vorteile. In vielen Bereichen können Sie dadurch wichtige Ressourcen freisetzen, Kosten sparen und die Qualität der Aktivitäten erhöhen. Selbstverständlich müssen Sie jeden Outsourcing-Prozess individuell prüfen und Partner sorgfältig auswählen. Denn eine unzureichende Serviceleistung des Partners kann zu viel unnötigem Ärger führen. Zum Glück bieten viele Outsourcing-Partner im Vorfeld viele Informationen sowie persönliche Demo- und Vorstellungstermine an. Diese sollten Sie mit Ihrem Start-up auf jeden Fall wahrnehmen, damit Sie sich genau auf das konzentrieren können, was am Wichtigsten ist: Ihr eigentliches Kerngeschäft.


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