Manuell durch das digitale Zeitalter - geht das?

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Manuelle Schaltung macht viel Spaß - manuell durch den digitalen Alltag zu kommen ist hingegen ein anstrengendes Abenteuer Manuelle Schaltung macht viel Spaß - manuell durch den digitalen Alltag zu kommen ist hingegen ein anstrengendes Abenteuer

Wir schreiben das Jahr 2018. Was noch vor 30 Jahren für viele wie Zukunftsmusik klang, ist mittlerweile Realität: Per App kann bequem von der Parkbank aus Essen bestellt werden, Assistenzsysteme warnen Autofahrer vor möglichen Gefahren und niemand muss mehr handschriftlich Überweisungsformulare ausfüllen.

Mehr vernetzte Geräte als Menschen weltweit

Während es im Jahr 2003 noch 500 Mio. vernetzte Geräte gab, wurde die Grenze von mindestens einem vernetzten Gerät pro Person zwischen 2008 und 2009 überschritten, so eine Studie* der Cisco Internet Business Solutions Group (IBISG) von 2011. Obwohl weitere Studien** zu diesem Thema auf andere Werte kommen, wird klar: Das digitale Zeitalter ist längst angebrochen.

Die Vorteile der digitalen Helfer

Auch wenn der Blick zurück in “die gute alte Zeit” viele oft nostalgisch werden lässt, erleichtern die Errungenschaften des digitalen Zeitalters unseren Alltag immens - sowohl in der Freizeit als auch in der Arbeit.

Durch digitale Medien rücken wir alle näher zusammen

In Jules Vernes 1873 erschienenem Roman “In 80 Tagen um die Welt” wird die abenteuerliche Reise des Phileas Fogg beschrieben, dem es um Haaresbreite gelingt, eine Wette um 20.000 Pfund zu gewinnen. Vorbild hierfür war eine Weltreise von George Francis Train drei Jahre zuvor, die für die damalige Zeit außerordentlich spektakulär war.

1949, rund 80 Jahre später, findet der erste Non-stop-Flug mit Luftbetankungen statt - in nur 94 Stunden umrundet ein US-Pilot in einer Boeing B-50A den Globus.

Mittlerweile kann innerhalb von Sekundenbruchteilen eine Nachricht um die Welt geschickt werden oder ein Video-Meeting mit einem Kollegen auf der anderen Erdhalbkugel in Echtzeit abgehalten werden.

Was früher unerreichbar schien, ist nun gängiger Standard.

Wir sind besser erreichbar

Dank weitverbreiteter und guter mobiler Netzabdeckung sind wir für unser Umfeld besser erreichbar.

Bekannte oder Familienangehörige können auch über weite Distanzen mit nur wenigen Klicks kontaktiert werden. Selbst dann, wenn wir wenig Zeit haben, können wir uns nach dem Befinden anderer erkundigen oder über Video-Telefonie eine neue Zimmerpflanze begutachten.

Vor dem Hintergrund einer guten Netzabdeckung profitieren zudem sowohl Unternehmen als auch Arbeitnehmer von flexiblen Arbeitsmodellen: In vielen Branchen wird zunehmend digital gearbeitet, sodass ein Arbeitnehmer bei Bedarf auch mal von Zuhause aus dem Beruf nachgehen kann. Und wenn das Zuhause viele Tausend Kilometer entfernt vom Arbeitgeber ist, muss das auch nicht unbedingt ein Hindernis darstellen.

Automatisierungen erleichtern die Arbeit

Gerade die Ausübung von Berufen, die besonders auf die Einhaltung bestimmter aufwändiger und festgelegter Prozesse angewiesen sind, wird durch Automatisierungen deutlich komfortabler: Ein Buchhalter kann sicher ein Lied davon singen, welche große Unterstützung beispielsweise eine ausgereifte Software in diesem Bereich darstellt.

Das aufmerksame Abarbeiten kleinteiliger Arbeitsschritte benötigt viel Zeit. Zeit, die viele Menschen gerne sinnvoller nutzen würden. Eine gute Softwarelösung übernimmt die meisten dieser Vorgänge mit stoischer Ruhe und beschwert sich nicht über die gleichbleibende Tätigkeit.

Mehr Zeit für das Wesentliche

Mit den richtigen digitalen Helfern bleibt mehr Zeit für das Wesentliche: Ein Selbstständiger kann sich besser auf seine Kerntätigkeit konzentrieren, indem er viele mit großem Aufwand verbundene Prozesse automatisiert.

Software-Tools sorgen dafür, dass Termine online gebucht und Rechnungen digital gestellt werden können - selbst die Überprüfung des Zahlungseingangs und ein eventueller Mahnprozess lassen sich mittlerweile automatisieren.

So bleibt am Ende des Tages mehr Zeit zur freien Verfügung. Ob sie dafür genutzt wird, weitere Aufträge zu bearbeiten oder mit Freunden oder der Familie etwas zu unternehmen, bleibt jedem selbst überlassen.

Fazit

Abschließend stellt sich also die Frage: “Manuell durch das digitale Zeitalter - Geht das?” Ja, vermutlich geht das, ist aber wenig komfortabel. Viele Dinge machen sicher Spaß, wenn man digitale Unterstützungen außen vor lässt - etwa ein Roadtrip-Abenteuer ohne festes Ziel. Aber in den meisten Bereichen sorgt “digitales Detox” für unnötige Mehrarbeit. Der digitale Wandel unterstützt die Menschheit maßgeblich und sorgt unter anderem dafür, dass wir uns auf die Dinge konzentrieren können, die uns wirklich wichtig sind.

*https://www.cisco.com/c/dam/global/de_de/assets/executives/pdf/Internet_of_Things_IoT_IBSG_0411FINAL.pdf)

**https://www.gartner.com/newsroom/id/3598917


Thema: . Tags: Cloud Computing, FinTech, Automatisierung, Konnektivität, Industrie 4.0

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