Definition: Kontenpfändung


Über einen Pfändungs- und Überweisungsbeschluss erfolgt beim Schuldner die Kontenpfändung, der vom Gläubiger bei dem zuständigen Gericht beantragt wird. Dabei wird die Bank oder Sparkasse als Drittschuldner in Anspruch genommen, d. h. der Anspruch des Schuldners, dass sein Geld ausgezahlt wird, wird gepfändet. Eine Kontopfändung wird der SCHUFA gemeldet und berechtigt die Bank oder Sparkasse dazu, die Geschäftsverbindung zum Schuldner zu lösen. Außer dem Girokonto können bei der Bank auch alle weiteren Forderungen des Schuldners, z. B. Sparguthaben und Sparkassenbriefe, gepfändet werden.



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