Die Digitalisierung bringt eine Flut an Cloud-Lösungen mit sich, die quer durch alle Branchen und Märkte Wandel, Effizienzsteigerung und Zukunftsfähigkeit verheißen. Doch bei genauer Betrachtung bleibt es oft bei einer Verheißung. Denn nicht überall wo Cloud-Software drauf steht, ist auch echte Cloud-Software drin - spätestens durch Customizing entstehen Abgründe. 

 

Was ist eine Cloud-Software?

Eine Cloud-Software ist eine SaaS-Lösung (Software as a Service), bei der Ihnen der Anbieter bedarfsabhängig spezialisierte Software über das Internet zur Verfügung stellt. Als Nutzer haben Sie über den Browser direkten Zugriff auf Ihre präferierte Lösung, statt sich selbst um Server oder ganze Rechenzentren, um Installation und Aktualisierung kümmern zu müssen. Dadurch entstehen zahlreiche Vorteile.

Flexibilität: Das Arbeiten in der Cloud macht unabhängig vom Standort, von der Zeitzone und vom Endgerät. Sie und Ihre Mitarbeiter sind maximal flexibel.

Verfügbarkeit: Ein Systemausfall mit anschließender aufwendiger Wiederherstellung wird unwahrscheinlich oder sogar unmöglich. 

Aktualität: Sie arbeiten immer mit dem topaktuellen Stand der Dinge. Aufwendige, kostspielige und zeitintensive Updates sind nicht mehr Ihre Sorge. 

Sicherheit: Durch das Arbeiten in der Cloud haben Sie Zugang zu hoch entwickelten Sicherheitstools, auf die Sie sonst keinen Zugriff hätten.

IT-Ressourcen: Die Individualisierung von Anwendungen entfällt und das entlastet Ihre IT-Abteilung beträchtlich. 

Kosten: Sie sparen sich teure Anschaffungs- und Unterhaltungskosten, die üblicherweise bei On-Premise-Lösungen anfallen. 

Effizienz: Insgesamt sparen Sie Zeit und Geld, haben mehr Freiraum für Ihre Kerntätigkeit und steigern die Qualität Ihrer Leistung.

Usability: Cloud-Software zeichnet sich in der Regel durch eine hohe Anwenderfreundlichkeit aus. Die Benutzeroberfläche lädt zum direkten Gebrauch ohne besondere Schulung ein. 

 

Was ist keine echte Cloud-Software?

Zu den vielen Dingen, die eine echte Cloud-Software charakterisieren, gehört, dass sie nicht installiert, sondern wenn überhaupt nur konfiguriert werden muss. Der Anbieter stellt Ihnen eine Standard-Version zur Verfügung, die kontinuierlich gepflegt und weiterentwickelt wird - das spart Zeit, Aufwand und Kosten auf beiden Seiten, auf Seiten des Anbieters und auf Ihrer Seite, die des Anwenders. 

Nun gibt es "Cloud"-Lösungen auf dem Markt, die durchaus kundenindividuell installiert werden. Oft sind diese individuell zur Verfügung gestellten Instanzen begleitet von individuellen Anpassungen, um den speziellen Anforderungen Ihres Unternehmens zu entsprechen, Stichwort "Customizing". 

Das Customizing ist der Punkt, an dem Cloud-Software teuer und aufwendig wird. Anpassungsprozesse benötigen Zeit und kosten viel Geld. Der nachfolgende Wartungsaufwand ist enorm. Der Anbieter entwickelt schließlich mehrere Versionen kontinuierlich und nebeneinander weiter, und das muss bezahlt werden. Bei einem größeren Systemwechsel, zum Beispiel auf die nächste Version, explodiert dann der Aufwand. Hinzu kommt, dass nicht nur kundenindividuelle Instanzen in das IT-Sicherheitskonzept eingepasst werden müssen, sondern dass auch die IT-Delivery, also der Prozess, wie neue Funktionen in die produktiven Systeme gelangen, fehleranfälliger ist. Am Ende müssen unterschiedliche Versionen mit unterschiedlichen Abhängigkeiten gleichgestellt werden. Der Rebound ist immens. 

Customizing ist bei reinen Cloud-Anwendungen schlicht nicht vorgesehen. Das heißt, neben allen Vorteilen steht der Nachteil, dass Flexibilität verloren geht - der Kunde muss mit der Version arbeiten und leben, die der Anbieter zur Verfügung stellt. Doch Flexibilität ist für viele Unternehmen unermesslich wichtig. 

Es entstehen zwei scheinbar unüberbrückbare Positionen: 

Echte Cloud-Software kann kostengünstig zur Verfügung gestellt werden, weil ein einheitlicher Standard vom Anbieter entwickelt und gepflegt wird. Ihr fehlt es aber an Flexibilität für den individuellen Einsatz. 

Fake-Cloud-Software kostet durch das Customizing Zeit und Geld - aber die dadurch entstehende Flexibilität hat etwas mit Effizienz zu tun. Mit Blick auf die "Total Cost of Ownership" und weil sich Change-Prozesse oft nur mühsam durchführen lassen, bleibt es in den meisten Unternehmen bei Fake-Cloud-Software. 

Zu bedenken ist allerdings, dass langwierige Individualisierungsprozesse den Begriff der Flexibilität relativieren. In der heutigen Zeit verändern sich Märkte und Branchen so rapide, dass angepasste Lösungen zum Zeitpunkt der Auslieferung und Installation schon wieder nicht mehr den Ansprüchen genügen. 

 

Die echte Cloud-Software Bilendo vereint die Positionen

Bilendo macht es möglich, das Beste aus beiden Positionen herauszuholen. Die "Total Cost of Ownership" sind niedrig, denn es ist keine Installation oder Systemadministration nötig, es müssen keine Server gekauft oder gepflegt werden, Nebenkosten dafür entfallen. IT-Compliance ist durch den Wegfall einer individuellen Instanz kein Thema, genauso wenig eine Back-up-Infrastruktur. Hochverfügbarkeit ist teuer, aber von unbedingtem Vorteil für jedes Unternehmen - mit einer echten Cloud-Anwendung vom Range Bilendos geht diese inklusive. 

Anstelle des teuren, aufwendigen und zeitintensiven Customizings sorgen Workflows für die notwendige Flexibilität bei Prozessen im Finanzbereich. Denn Kunden können Subprozesse des Forderungsmanagements wie Klärungen, Wiedervorlage und Eskalation frei konfigurieren und damit den individuellen Anforderungen anpassen. 

Egal an wie vielen Standorten mit unterschiedlichen Ansprüchen gearbeitet wird, egal in welchem Land - Bilendo ist immer dieselbe Lösung, dasselbe hochwertige Produkt in ein und derselben Version. Die Konfigurierbarkeit sorgt für größtmögliche Flexibilität und niedrige "Total Cost of Ownership".

Die Benutzeroberfläche ist anwenderfreundlich konzipiert, die Komplexität auf ein Minimum reduziert. Alle Prozesse, die zwischen dem Accounting und anderen angegliederten Abteilungen bei der Forderungsbearbeitung ablaufen, sind abbildbar und durch Workflows gestützt - für eine maximale Effizienz und einen zügigen Zahlungseingang, für eine gesicherte Liquidität und ein skalierbares Wachstum. 

***

Die Märkte aller Branchen sind geflutet von Cloud-Lösungen, die vor allem eines versprechen: mehr Effizienz. Doch manchmal ist Effizienzsteigerung teuer, beispielsweise wenn es um das Thema Customizing geht. Kein ERP-System kann allen Anforderungen eines Unternehmens abdecken. Also gibt es hochleistungsfähige Lösungen - die aber leider eine enorme Komplexität mit sich bringen. Mal abgesehen davon, dass das mit Anwenderfreundlichkeit nicht mehr viel zu tun hat, sind Anpassungsprozesse teuer und zeitintensiv. Bei Cloud-Lösungen entsteht das zusätzliche Problem, dass der Anbieter die angepassten Versionen seines Produktes permanent parallel entwickeln muss. 

Die entstehenden Aufwände und Kosten lassen sich im Bereich Forderungsbearbeitung durch eine echte Cloud-Software wie Bilendo ganz einfach und drastisch reduzieren. Zauberwort heißt hier: Konfiguration.