Zurück zur Übersicht

Was bedeutet Outsourcing?

Outsourcing

Outsourcing bezeichnet im geschäftlichen Kontext die Auslagerung von Aufgaben an weitere Akteure bzw. Dienstleister. Es ist eine besondere Form des Fremdbezugs von bisher intern erbrachten Leistungen oder Teilprozessen.

Die Gründe für das Outsourcing können folgende sein:

  • Fixkosten zu variablen Kosten machen
  • Nutzung von Spezialisierungsvorteilen des Dienstleisters
  • Nutzung von Größenvorteilen des Dienstleisters
  • Reduktion der eigenen Prozesskomplexität und damit verbunden die Fokussierung auf Kernaufgaben
  • Vermeidung von hohen Investitionen, wie beispielsweise in die IT oder andere Unternehmensbereiche.

Grundsätzlich ist das Outsourcing um so attraktiver,

  1. je klarer die Abgrenzung zu den anderen Geschäftsprozessen ist,
  2. je höher Spezialisierungs- und Skaleneffekte beim Dienstleister sind,
  3. je höher IT-Investitionen bei Erledigung der Aufgaben in der eigenen Organisation wären,
  4. je stärker die ausgelagerte Aufgabe regulativen oder anderen Änderungen unterworfen ist.

Diese Punkte betrachtet, eignet sich die Inkassotätigkeit ideal fürs Outsourcing. Ein weiterer wesentlicher Vorteil der Auslagerung der Inkassofunktion ist die Möglichkeit, die Kosten des Inkassos beim Schuldner als Verzugsschaden gemäß §280 BGB abzurechnen. Dieser Paragraf besagt, dass nur bei Auslagerung der Inkassofunktion eine Externalisierung und damit Umlage der Einzugskosten auf deren Verursacher ermöglicht wird (siehe Inkassokosten).

Risiken richtig einschätzen

Laden Sie jetzt unser kostenloses Whitepaper herunter.

Sie möchten Bilendo in Aktion sehen?

Vereinbaren Sie heute einen Termin mit unseren Experten und lassen Sie sich kostenfrei beraten.

Demo vereinbaren