Zu den wichtigsten Accounts Receivable KPIs zählen Average Days Delinquent (ADD), Days Sales Outstanding (DSO), Deduction Days Outstanding (DDO) und Accounts Receivable Turnover Ratio (ART). Diese Indikatoren bieten Unternehmen die Möglichkeit, ihre Prozesse in der Debitorenbuchhaltung stetig zu beobachten und durch gegebene Maßnahmen zu optimieren. Denn für maximale Effizienz im Debitorenmanagement (Accounts Receivable) und einen optimalen Überblick ist es bedeutend, die wichtigsten Accounts Receivable KPIs konstant zu kontrollieren:
Die Average Days Delinquent (ADD) informieren über die durchschnittliche Anzahl an Tagen, an denen die Rechnungen der Kunden eines Unternehmens überfällig sind.
Der DSO gibt die Anzahl an Tagen an, die zwischen Rechnungsausstellung und Zahlungseingang vergeht. Durch die Ermittlung des DSO, ist es Unternehmen möglich, Kunden, die ihre Zahlungsfristen nicht einhalten, zu identifizieren. Ein niedriger DSO bedeutet, dass Unternehmen in der Regel schneller von den Kunden bezahlt werden und somit der Cashflow erhöht wird, der wiederum für Investitionen und Wachstum zur Verfügung steht. Der durchschnittliche DSO variiert stark in den verschiedenen Branchen.
Die Kennzahl gibt an, wie schnell Unternehmen ihre offenen Forderungen von ihren Kunden eintreiben. Diese Zahl wird berechnet, indem die Gesamtzahl der Tage, an denen die Rechnungen ausstehen, durch die durchschnittliche Anzahl der Rechnungen pro Tag geteilt wird. Verschiedene Faktoren können zu einem hohen DDO beitragen, wie beispielsweise eine langsame Bearbeitung von Rechnungen, mangelhaftes Credit Management oder eine hohe Anzahl von Schulden auf der Kundenseite.
Die Umschlagshäufigkeit ihrer Forderungen zeigt, wie schnell das Unternehmen Zahlungen einzieht und diese zu Bargeld werden lässt. Berechnet wird die Umschlagshäufigkeit der Forderungen, indem der Nettoumsatz durch die durchschnittlichen Außenstände geteilt wird.
Erfahren Sie in unserem Artikel mehr darüber, wie Sie Ihre KPIs mithilfe von Automatisierung spürbar verbessern können: "Wie Sie von Accounts Receivable Automation profitieren".
Wenn Sie das Working-Capital-Management optimieren wollen, verursacht das Stress. Muss aber nicht sein.
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