Workflows & Scheduler Verfügbar · agentischer Teil pro Unternehmen

Regeln, die laufen, und ein Lauf, der seine Folgen kennt.

Workflows sind konfiguriert, nicht programmiert: Auslöser, Bedingungen, Schritte, Zuständige. Und ein Lauf sagt vorher, was er tun wird — dann prüft er, ob genau das herausgekommen ist.

Klärfall ohne Antwort — Eskalation

Aktiv

Entwurf gespeichert

Auslöser

Klärfall eröffnet

Wagner & Söhne GmbH · 4.200 €

Fertig

Klärfallgruppe zuweisen

Preisdifferenzen

Fertig

Mahnstopp gesetzt

Automatische Regel

Läuft

Antwortentwurf

Klärfall-Agent

Übergabe an Inkasso

Wenn die Frist verstreicht und niemand geantwortet hat.

Keine Übergabe

Wenn die Antwort kommt — der Mahnstopp fällt weg, die Stufe läuft weiter.

Zeitplan

  • Werktäglich 06:30

    Mahnlauf neu rechnen

  • Alle 15 Minuten

    Klärfall-Fristen prüfen

  • Monatsletzter

    Kontoauszüge versenden

Wir verwenden Cookies für den technischen Betrieb der Seite sowie, mit Ihrer Zustimmung, für eingebettete Inhalte, Statistik und Marketing. Mehr dazu in unserer Cookie-Richtlinie und Datenschutzerklärung.

Workflows

Konfiguriert, nicht programmiert.

Ein Workflow ist eine Kette aus Auslöser, Bedingung, Schritt und Zuständigem — in der Oberfläche zusammengesetzt, versioniert und jederzeit anhaltbar. Was er tut, steht als Text da, nicht in einem Skript.

01

Auslöser

Ein Ereignis am Objekt — ein Klärfall bleibt unbeantwortet, ein Posten wird fällig, ein Limit ist ausgeschöpft.

02

Bedingung

Betrag, Bereich, Kundengruppe, Mahnstufe, Zeitraum — jede Bedingung ist ein Feld, das im Bestand steht.

03

Schritt

Eine erlaubte Aktion: benachrichtigen, eskalieren, sperren, entsperren, zurückstellen, Anschreiben erzeugen.

04

Zuständiger

Jeder Schritt hat eine Person oder eine Rolle. Ein Schritt ohne Zuständigen ist ein Schritt, der stockt.

Ein Workflow ohne Zuständigen für einen Schritt ist der häufigste Grund, warum Eskalationen liegen bleiben — deshalb wird er in der Oberfläche als solcher markiert, nicht stillschweigend übersprungen.

Der Lauf

Vier Phasen, in dieser Reihenfolge.

Ein Mahnlauf ist kein Knopf, sondern ein Vorgang mit vier Phasen. Die dritte ist die, die ihn prüfbar macht: Jede Mahnung wird neu berechnet und gegen die Erwartung gehalten, die der Lauf vorher formuliert hat.

01

Entscheiden

Je Fall wird ein Weg gewählt — senden, reduzieren, verschieben, liegen lassen.

02

Aufräumen

Klärungen schließen, Mahnstopps aufheben, Fälle zurückstellen.

03

Kontrolle

Jede Mahnung wird neu berechnet und gegen die Erwartung geprüft.

Erwartung

„erwartet: −2 Belege, −0,00 EUR" — so formuliert der Lauf, was seine eigene Aktion bewirken soll. Kommt etwas anderes heraus, geht die Mahnung nicht raus, und die Abweichung steht am Fall.

04

Versand

Nur was der Erwartung entspricht, geht raus. Alles andere bleibt liegen.

Prüfgruppen

Zehn Gruppen, deterministisch zugeordnet.

Jeder Fall bekommt eine Prüfgruppe — nicht als Sortierung, sondern als Befund mit Begründung. Die Zuordnung rechnet die Datenbank, nicht das Modell, und sie ist vollständig und trennscharf: Jeder Fall liegt in genau einer Gruppe.

Und die Buckets darüber — geht heute raus, wartet, braucht dich — sind die Antwort auf die einzige Frage, die ein Bearbeiter am Morgen hat: Was muss ich anfassen?

  • Klarer Fall Nichts spricht gegen den Versand.
  • Mahnstopp hält Belege zurück Der Stopp nimmt Belege aus der Mahnung.
  • Belege in Klärung Ein offener Klärfall betrifft den Beleg.
  • Zahlungsversprechen offen Ein zugesagter Termin liegt in der Zukunft.
  • Nullsummen-Belege Gemahnte Belege ergeben in Summe null.
  • Eskalation Die nächste Stufe wäre erreicht.
Scheduler

Zeitpläne, die nachts nichts verschicken.

Läufe und Auswertungen laufen nach Zeitplan — der Mahnlauf am frühen Morgen, die Fristenprüfung im Viertelstundentakt, die Bestandsauswertung zum Monatsletzten. Was aus einem Zeitplan folgt, ist ein Vorschlag oder eine Prüfung, nie ein Versand ohne Freigabe.

Rollierend statt Stichtag

Der Lauf rechnet neu, statt einmal im Monat einen Stapel zu erzeugen.

Kein Lauf über Nacht

Ein Lauf, der niemanden erreicht, wird nicht ausgeführt — er wartet auf den nächsten Arbeitstag.

Wiedervorlage

Was heute übersprungen wurde, liegt morgen wieder oben — mit dem Grund von heute.

Gangarten

Deterministisch, vorbereitet, oder auf Zuruf.

Dieselbe Mechanik in drei Geschwindigkeiten. Die Unterscheidung ist wichtig, weil nur die erste ohne KI funktioniert — und sie ist der Normalfall.

Regelbasiert

Workflows und Zeitpläne. Kein Modell, kein Verbrauch, gleiche Eingabe gleiche Ausgabe.

Vorbereitet

Ein Agent teilt den Lauf ein, begründet und schlägt vor. Freigeben tut eine Person.

Auf Zuruf

Eine Frage im Chat, eine Auswertung, ein Plan — für den Einzelfall, nicht für den Betrieb.

Grenzen

Was ein Lauf ausdrücklich nicht tut.

Automatisierung wird dadurch vertrauenswürdig, dass ihre Grenzen benannt sind und sich nicht mit dem nächsten Release verschieben.

  • Kein Versand ohne Freigabe, außer für die Fälle, die Sie ausdrücklich als Regel freigegeben haben.
  • Kein Lauf über Nacht. Was niemand mehr prüfen kann, wird nicht ausgeführt.
  • Keine stille Abweichung. Stimmt das Ergebnis nicht mit der Erwartung überein, bleibt die Mahnung liegen.
  • Keine Prüfgruppe aus dem Modell. Die Zuordnung ist deterministisch gerechnet.
  • Kein Schritt ohne Zuständigen — er wird markiert, nicht übersprungen.
  • Keine Wiedervorlage, die den Grund verliert. Was verschoben wurde, kommt mit seiner Begründung zurück.
Rückfragen

Was zur Automatisierung gefragt wird.

Nein. Ein Workflow wird in der Oberfläche zusammengesetzt — Auslöser, Bedingungen, Schritte, Zuständige — und ist als Text lesbar, nicht als Skript. Was er darf, sind die Aktionen, die das System ohnehin erlaubt; er kann sich keine neuen bauen.

Zeitpläne laufen, ja — aber was daraus folgt, ist eine Neuberechnung, eine Prüfung oder ein Vorschlag. Ein Lauf, dessen Ergebnis niemand mehr sehen kann, wird nicht ausgeführt; er wartet auf den nächsten Arbeitstag. Versand passiert nur nach Ihren Regeln oder nach einer Freigabe.

Bevor der Lauf etwas tut, formuliert er das erwartete Ergebnis seiner eigenen Aktion — etwa „zwei Belege weniger, Betrag unverändert". Danach rechnet er die Mahnung neu und vergleicht. Weicht das Ergebnis ab, geht nichts raus, und die Abweichung steht am Fall. Das ist der Grund, warum ein Lauf unbeaufsichtigt vorbereiten darf.

Die Gruppen sind fachlich definiert und deterministisch zugeordnet — sie beschreiben Sachverhalte wie „Mahnstopp hält Belege zurück" oder „Zahlungsversprechen offen". Was Sie steuern, sind die Regeln davor und die Entscheidungen danach: welche Gruppen automatisch durchlaufen und welche jemand ansieht.

Er wird morgen neu bewertet und liegt wieder oben — mit dem Grund von heute. Das ist die Wiedervorlage: Ein übersprungener Fall verschwindet nicht aus dem Blick und wird auch nicht stillschweigend versandt.

Agentic Credit Management — auf Knopfdruck.