Bei der Lohnpfändung wird der Anspruch des Schuldners auf die Auszahlung seines Lohns gepfändet. Die Pfändung erfolgt über die Beantragung eines Pfändungs- und Überweisungsbeschlusses und wird mit Zustellung an den Arbeitgeber wirksam. Eine Pfändung des Arbeitseinkommens ist noch bis zu neun Monaten nach Beendigung des Arbeitsverhältnisses wirksam. Wichtig kann dies werden, wenn der Schuldner ein Saisonarbeitsverhältnis hat oder durch die Unterbrechung versucht, sich seiner Gläubiger zu entledigen.
Ein Zahlungsverzug sowie langwieriges Mahnverfahren ist für Unternehmen nicht nur ärgerlich, sondern kann bei größeren Ausmaßen auch schnell die Liquidität in Gefahr bringen. Hinzu kommt der oft unüberschaubare Aufwand für die eigenen Mitarbeiter.
ArtikelMit der Zustellung der Rechnung beginnt für viele Unternehmen eine oft unnötig lange Wartezeit, bis der Kunde, in dem Fall der Schuldner, seiner Pflicht nachkommt und die Rechnung bezahlt. Mit der 30-Tage-Regelung schafft der Gesetzgeber Abhilfe.
ArtikelProbleme bei der Offene-Posten-Klärung ist etwas, das viele große Unternehmen eint. Ein Viertel aller mahnbaren Belege bedürfen einer Klärung - und treiben die Kapitalkosten in die Höhe!