Der juristische Forderungseigentümer ist der ursprüngliche Eigentümer einer Forderung oder die Person, die auf Basis einer wirksamen Abtretung das Forderungseigentum übertragen bekommen hat. Dies gilt auch, wenn der Abtretungsempfänger die Forderung nur auf Grundlage eines Treuhandvertrages für den Auftraggeber hält, die Abtretung also im Wege der Inkassozession erfolgt ist und das wirtschaftliche Eigentum beim ursprünglichen Forderungsinhaber verbleibt. Wirtschaftliches Eigentum (Inhaber des Nutzens aus der Forderung) und juristisches Eigentum (Inhaber der Forderung selbst) können also auseinanderfallen.
Besonders in Zeiten wirtschaftlicher Turbulenzen kann ein professionelles Forderungsmanagement über das Überleben Ihres Unternehmens entscheiden. Denn oft kommt es zu Zahlungsausfällen, die selbst das erfolgreichste Unternehmen schnell in Bedrängnis bringen können.
ArtikelMit der Abtretungserklärung wird die Forderung eines Schuldners von einem Gläubiger (Zendent) an einen Dritten neuen Gläubiger (Zessionar) übertragen. Im Unternehmensalltag sollte man über die Besonderheiten und typische Use Cases Bescheid wissen. In diesem Artikel erfahren Sie alles Wichtige rund ums Thema.
ArtikelMit der Zustellung der Rechnung beginnt für viele Unternehmen eine oft unnötig lange Wartezeit, bis der Kunde, in dem Fall der Schuldner, seiner Pflicht nachkommt und die Rechnung bezahlt. Mit der 30-Tage-Regelung schafft der Gesetzgeber Abhilfe.