Um eine Forderung gegenüber einem Schuldner gerichtlich geltend zu machen, kann Klage erhoben werden (Alternative wäre ein gerichtliches Mahnverfahren). Zur Klageerhebung kommt es, wenn der Schuldner die Forderung bestreitet oder sonstige Einwendungen erhebt. Beim Klageverfahren sind Forderungen unter 5.000,00 Euro beim Amtsgericht und Forderungen über 5.000,00 Euro beim Landgericht geltend zu machen. Zu beachten ist dabei der bei Landgerichten geltende Anwaltszwang.
Ein Zahlungsverzug sowie langwieriges Mahnverfahren ist für Unternehmen nicht nur ärgerlich, sondern kann bei größeren Ausmaßen auch schnell die Liquidität in Gefahr bringen. Hinzu kommt der oft unüberschaubare Aufwand für die eigenen Mitarbeiter.
ArtikelMit der Zustellung der Rechnung beginnt für viele Unternehmen eine oft unnötig lange Wartezeit, bis der Kunde, in dem Fall der Schuldner, seiner Pflicht nachkommt und die Rechnung bezahlt. Mit der 30-Tage-Regelung schafft der Gesetzgeber Abhilfe.
ArtikelEine lange Debitorenlaufzeit verursacht einen erheblichen Kostendruck in Unternehmen, der die Handlungsfreiheit für neue Investitionen einschränken kann. Um dem entgegenzuwirken, müssen ein paar Punkte beachtet werden, die für einen zügigen Zahlungseingang sorgen.