Der kaufmännische Mahnprozess ist juristisch nicht festgelegt. In der Praxis empfiehlt sich eine zunehmende Eskalation in üblicherweise drei Stufen:
Um wirksamen Druck aufzubauen, sollten die Abstände zwischen den Schreiben kürzer sowie der zunächst noch freundliche Tonfall schärfer werden. Mahngebühren und Verzugszinsen bauen zusätzlichen Druck auf. Bleibt das Vorgehen erfolglos, empfiehlt sich die zeitnahe Übergabe des Vorgangs an ein Inkassounternehmen oder an einen Anwalt.
Weitere Informationen zum Thema finden Sie in unserem Artikel "Automatisches Mahnwesen: Wann macht das wirklich Sinn?".
Unternehmen haben bereits vor dem Einsetzen eines Mahnlaufs die Möglichkeit, die durchschnittliche Zeit bis zur Zahlung zu reduzieren. Nähere Informationen finden Sie in diesem Artikel: "Wie beschleunigt man Zahlungseingänge?".
Das Kommunikationsmedium E-Mail ist der ideale Weg, effektiv zu mahnen. Wird aber wenig genutzt. Warum?
ArtikelDer erste Schritt ist schon zu viel Aufwand: Ihre Debitorenbuchhaltung druckt alle anstehenden Mahnungen en bloc aus und sortiert sie für die Freigabe. Und der Wahnsinn nimmt seinen Lauf!
ArtikelDie Leistung wurde erbracht, die Rechnung gestellt und das gesetzte Zahlungsziel wurde: nicht eingehalten! Als Unternehmer kennen Sie diese leidige Situation nur zu gut. Meist sind es handfeste Gründe, die hinter einem Zahlungsverzug stehen. Wenn Sie schnell an das verdiente Geld kommen wollen, müssen Sie professionell und zielgerichtet vorgehen.