Outsourcing bezeichnet im geschäftlichen Kontext die Auslagerung von Aufgaben an weitere Akteure bzw. Dienstleister. Es ist eine besondere Form des Fremdbezugs von bisher intern erbrachten Leistungen oder Teilprozessen mit dem Ziel, Aufwand und Kosten zu sparen, beispielsweise beim Forderungseinzug (vgl. Factoring, Inkassounternehmen).
Da mit dem Outsourcing auch Nachteile verbunden sind, bleibt abzuwägen, welche Maßnahme die geeignete ist. Gerade beim Forderungseinzug stehen Unternehmen IT-gestützt Möglichkeiten zur Verfügung, kostengünstig und kundenfreundlich selbst für den zeitnahen Zahlungseingang zu sorgen.
Weiterführende Informationen finden Sie in unserem Artikel “Wie beschleunigt man Zahlungseingänge?".
Handelsrechtlich ist das "Delkredere" die Haftung oder Gewährleistung für den Eingang einer Forderung. Jeder Rechnungssteller geht das Risiko ein, dass der Zahlungseingang verzögert oder sogar gar nicht eingeht ("Delkredererisiko"). Der "Delkrederefall" ist die Zahlungsunfähigkeit eines Rechnungsempfängers.
ArtikelWas ist das richtige Vorgehen? Selbst mahnen? Ab wann kommt ein Inkasso ins Spiel?
ArtikelBesonders in Zeiten wirtschaftlicher Turbulenzen kann ein professionelles Forderungsmanagement über das Überleben Ihres Unternehmens entscheiden. Denn oft kommt es zu Zahlungsausfällen, die selbst das erfolgreichste Unternehmen schnell in Bedrängnis bringen können.