So feiert Bilendo Weihnachten - Teil 3: Frank aus Kamerun

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Frank Etoundi, Programmierer bei Bilendo Frank Etoundi, Programmierer bei Bilendo

Dies ist der dritte Artikel aus der Reihe “So feiert Bilendo Weihnachten!”, in der einige Mitarbeiter aus dem Team von den besonderen Weihnachtstraditionen in ihrer Heimat erzählen. Frank kommt aus Kamerun und arbeitet als Programmier bei Bilendo.

Wie sieht ein typisches Weihnachtsfest bei dir aus?

[Frank Etoundi]: “In den letzten sieben Jahren habe ich Weihnachten nicht besonders gefeiert - nur mit Freunden oder dem Teil der Familie, der hier lebt. Ich habe in Großbritannien studiert und lebe jetzt in Deutschland, mein Vater wohnt im Kongo und meine Mutter in Kamerun. Meine Geschwister leben in Uganda, Kamerun und Belgien - also alle ziemlich verstreut.

Früher haben wir mit dem gesamten Dorf gefeiert, das waren dann etwa 40 bis 60 Personen. Für dieses Jahr habe ich aber noch keine konkreten Pläne.

Grundsätzlich ist das Weihnachtsfest bei uns ein sehr heiliger Tag. Wir feiern die Geburt des Christkindes bereits einen Tag zuvor - am 24. Dezember gehen die Alten in die Kirche und beten die Nacht über, während die Jungen das nicht ganz so eng sehen und auch gerne feiern gehen. Am ersten Weihnachtsfeiertag gehen wir in die Kirche und verbringen Zeit mit der Familie. Außerdem essen wir an allen Weihnachtsfeiertagen sehr viel und lassen es uns richtig gut gehen.”

Gibt es bei euch an Weihnachten besondere Speisen oder Getränke?

[Frank Etoundi]: “An Weihnachten essen wir Ndolè, eine Spezialität aus Kamerun. Die Hauptzutaten sind Blattgemüse, das auch als bitterleaf bezeichnet wird, gemahlene Nüsse und Rinderhackfleisch - das Ganze wird wie ein Eintopf zubereitet. Dazu trinken wir Lagerbier oder auch Palmwein. Das alkoholische Getränk wird aus gegorenem Palmensaft gewonnen und ist in der ganzen Region sehr beliebt.”

An welche besondere Weihnachtsgeschichte erinnerst du dich?

[Frank Etoundi]: “Ich bin auf einer Farm aufgewachsen, dort gab es von Anfang an ein anderes Bewusstsein für Fleisch: Denn die Tiere, die man essen möchte, müssen davor von uns selbst getötet werden. Zu Weihnachten wird jedem Jungen ein Tier zugewiesen, das er schlachten muss. Einer meiner Freunde hatte sein Werkzeug dafür nicht ordentlich geschärft - also dauerte es länger als normal. Mein Cousin aus Paris war zu Besuch und erlebte das zum ersten mal. Er hatte damit nicht gerechnet und war danach sehr aufgewühlt.”

Was macht Weihnachten für dich zu etwas Besonderem?

[Frank Etoundi]: “Ich freue mich, wenn ich meine Familie wieder sehe und mit ihr viel Zeit verbringen kann. Dann können wir gute Gespräche führen und jeder erzählt aus seinem Leben.”

Frohe Weihnachten!

Mbembe abog abyali nti!


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