Wenn Sie eine Rechnung ausstellen, sollte diese immer eine Frist enthalten. Bei B2B-Kunden liegt diese in der Regel zwischen 14 und 30 Tagen. Wann oder ob die Kunden innerhalb dieser Frist zahlen, bestimmt den Status Ihrer Rechnung. Dieser kann von ausstehend bis überfällig reichen. Davon hängt auch ab, ob Sie Ihrem Kunden ein Schreiben über eine überfällige Rechnung zukommen lassen müssen oder nicht.
Eine überfällige Rechnung entsteht, wenn ein Kunde seine Rechnung nicht innerhalb des vereinbarten Zeitrahmens begleicht. Wenn Rechnungen zu lange unbezahlt bleiben, stören sie den Betrieb und machen es einem Unternehmen schwer, seinen eigenen finanziellen Verpflichtungen nachzukommen. Dieser Dominoeffekt kann sich in der gesamten Branche fortsetzen und ist besonders schädlich, wenn große Unternehmen die Rechnung schulden.
Von dem Zeitpunkt an, an dem Sie die Rechnung verschicken bis zum Ablauf der Frist, ist die Rechnung oder Zahlung ausstehend. Sie wird an dem Tag, an dem die Frist verstreicht und Sie noch keine Zahlung erhalten haben, als verspätet oder überfällig betrachtet. Manche Unternehmen legen auch eine bestimmte Anzahl an Tagen fest, um die beiden Fälle zu unterscheiden. So kann eine Rechnung beispielsweise auch erst als überfällig gelten, wenn sie 30 Tage nach der Zahlungsfrist noch nicht bezahlt wurde.
Das Debitorenmanagement erstellt eine Reihe von Mahnungen und übermittelt sie meist per E-Mail. Mit jeder weiteren Mahnung wird die Dringlichkeit erhöht. In einigen Schreiben heißt es, dass das Konto an ein Inkassobüro übergeben wird, wenn der Kunde nicht innerhalb einer bestimmten Anzahl von Tagen zahlt. Andere Unternehmen drohen mit rechtlichen Schritten oder der Verweigerung weiterer Kredite.
Eine gute Mahnung für überfällige Rechnungen umfasst die folgenden Bestandteile:
Selbst mit den besten Risikomanagementsystemen werden Sie bei der Gewährung von Krediten wahrscheinlich irgendwann mit Zahlungsverzug und Zahlungsausfällen konfrontiert sein. Unternehmen nutzen diese Optionen häufig, um die frühzeitige und pünktliche Zahlung zu fördern:
Die Automatisierung der Debitorenbuchhaltung mittels AR-Automation-Software kann Unternehmen dabei helfen, überfällige Forderungen zu reduzieren, indem sie den Order-to-Cash-Prozess ab Rechnungsstellung und -erstellung automatisiert. Auf diese Weise kann sichergestellt werden, dass Rechnungen rechtzeitig versandt werden und Zahlungen umgehend eingehen. Automatisierte Systeme können auch Zahlungen nachverfolgen, Sie bei Zahlungsverzug benachrichtigen und andere Berichtsfunktionen bereitstellen, die Ihnen bei der Verwaltung Ihrer Außenstände helfen können.
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