Zinsen sind die finanzielle Gegenleistung für geliehenes Kapital. Für den Gläubiger sind dabei nur Verzugszinsen von Interesse, die beim Verzug einer Forderung erhoben werden können.
Verzugszinsen sind relativ hoch. Der Zinssatz für Verzugszinsen liegt fünf Prozentpunkte über dem jeweils gültigen Basiszinssatz. Bei Rechtsgeschäften, an denen ein Verbraucher nicht beteiligt ist, liegt der Zinssatz acht Prozentpunkte über dem Basiszinssatz. Dies sind aber lediglich die Mindestsätze. Sollten höhere Zinsen beim Gläubiger anfallen, zum Beispiel durch die zusätzlichen Finanzierungskosten durch eine Bank, so kann er diese vom Schuldner zurückverlangen.
Weitere Informationen zum Thema finden Sie in unserem Artikel "Wie Sie Verzugszinsen berechnen und sinnvoll einsetzen!".
Ein Zahlungsverzug sowie langwieriges Mahnverfahren ist für Unternehmen nicht nur ärgerlich, sondern kann bei größeren Ausmaßen auch schnell die Liquidität in Gefahr bringen. Hinzu kommt der oft unüberschaubare Aufwand für die eigenen Mitarbeiter.
ArtikelEine Bonitätsprüfung ist eine valide Möglichkeit, um vor einem Geschäftsabschluss das Risiko einzuschätzen, ob ein Kunde die Rechnung auch wirklich bezahlen wird. Doch die Aussagekraft einer Bonitätsprüfung ist begrenzt.
ArtikelDie meisten Kredite eines Unternehmens gehen mit einer langfristigen Planung einher, um etwa Investitionen zu finanzieren oder Schulden umzustrukturieren. Doch es kommen auch häufig Kredite zum Einsatz, um kurzfristig die laufenden Kosten für Betriebsmittel wie Wareneinkauf und Produktion zu decken. Wenn Ihr Unternehmen in einen kurzfristigen Liquiditätsengpass gerät, bietet sich ein Betriebsmittelkredit also wunderbar dazu an, diesen gefährlichen Zeitraum schadlos zu überbrücken.