4 Dinge, die Sie gegen Liquiditätsprobleme Ihres Start-ups tun können

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Liquidität für Start-ups im Blick

Und plötzlich wird es eng

Liquiditätsprobleme gehören zu den häufigsten Ursachen für das Scheitern eines Start-ups. Zwar erstellen Gründer in akribischer Kleinstarbeit gut recherchierte Finanzpläne, allerdings lässt sich der Verlauf der tatsächlichen Geschäftstätigkeit nur schwer voraussagen. Verzögerungen im Entwicklungsprozess, hohe Produktionskosten, Zahlungsausfälle der Kunden oder unerwartete Zusatzausgaben - die Gründe für Liquiditätsprobleme können vielseitig sein. Dabei gibt es Mittel und Wege, wie Sie mit den richtigen Maßnahmen Engpässen vorbeugen können. Wir zeigen, wie es geht.

Wie man Liquiditätsproblemen vorbeugen kann

1. Tilgungsraten prüfen

Wenn Ihr Start-up zu einem erheblichen Teil über einen oder mehrere Kredite finanziert ist, können Zinsen und Tilgungen einen erheblichen Kostenpunkt darstellen. Ist dies der Fall, lohnt sich häufig ein offenes Gespräch mit dem Bankberater Ihres zuständigen Kreditinstituts. Diese haben in der Regel viel Erfahrung mit Gründungsfinanzierungen und verfügen häufig über Mittel und Wege, um Ihr Unternehmen zu entlasten. Dies kann beispielsweise eine Anpassung der Konditionen oder ein Ratenaufschub sein. Schließlich hat auch das Kreditinstitut ein starkes Interesse daran, dass Ihr Unternehmen weiterhin besteht und in der Lage ist, den Kredit vollends zu tilgen.

2. Outsourcen

Viele Leistungen können Sie als Start-up problemlos outsourcen (Siehe: 6 Dinge, die Sie als Start-up outsourcen sollten). Dadurch reduzieren Sie Ihre Fixkosten und können wertvolle Ressourcen, finanziell wie personell, für das Business Development aufwenden. Während Ihre freigesetzten finanziellen Mittel dafür sorgen, dass Sie alle Ihre Rechnungen begleichen können, haben Ihre verfügbaren Mitarbeiter Freiraum, neue Aufträge abzuschließen und somit für neuen Geldfluss zu sorgen. Dass Sie die meisten Outsourcing-verträge auch für eine gewisse Zeit stilllegen können, ist dabei ein weiterer Vorteil. So bleiben Sie flexibel und haben die Möglichkeit, sich auf Ihr Kerngeschäft zu konzentrieren.

3. Fixkosten reduzieren

Manche Dinge können Sie nicht outsourcen, aber insgesamt Kosten reduzieren. Häufig hat man als junges Unternehmen Versicherungen abgeschlossen, die nicht unbedingt nötig sind, Mobilfunkverträge, die nicht genutzt werden, oder Stromkosten, die zu hoch sind. Auch wenn das zu Beginn der unternehmerischen Tätigkeit nach unbedeutenden Kleinigkeiten aussieht, kommen doch mehrere Posten zusammen. Sorgen Sie dafür, dass Ihre Fixkosten so gering wie möglich sind. In brenzlichen Situationen werden Sie sich dankbar sein. Zudem sind solche Kostenersparnisse meistens mit einer nur einmal anfallenden, tiefer greifenden Recherche verbunden.

4. Forderungsmanagement verbessern

Viele Start-ups unterschätzen, wie viel Geld durch ein schlechtes Forderungsmanagement gebunden ist. Nicht oder zu spät gezahlte Rechnungen sind nämlich realer Alltag in jedem Start-up. Meistens existiert kein zentrales Forderungsmanagement, wodurch die Übersicht über nicht gezahlte Rechnungen zusätzlich erschwert wird. Da Sie eh nicht gerne mahnen und häufig dringlichere Punkte auf dem Tagesplan stehen, werden offene Forderungen oft gänzlich vernachlässigt. Dabei gibt es mittlerweile einfache Möglichkeiten, das Forderungsmanagement mit Anbietern wie Bilendo in Echtzeit und für wenig Geld vollautomatisiert unter Kontrolle zu haben.

Fazit: Weil es gelegentlich wirklich brennt

Manchmal passiert es ganz plötzlich: Der fest eingeplante Deal mit dem Großkunden platzt, Verbindlichkeiten werden fällig oder Sie erleben gerade eine Auftragsflaute. Dann helfen auch keine vorbeugenden Maßnahmen mehr, dann müssen Sie handeln. In den meisten Fällen werden Sie als Gründer in die eigene Tasche greifen müssen, um akute Liquiditätslücken zu füllen. Alternativ können Sie sich auch um einen Sofortkredit bei der Bank Ihres Vertrauens bemühen oder im engen Kreis um Hilfe bitten. Da dies aber meistens mit viel Stress und Aufwand verbunden ist, sollten Sie versuchen, solche unangenehmen Situationen lieber zu meiden. Sie wissen ja nun, was Sie vorbeugend tun können.


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