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Das gerettete Weihnachtsfest

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Bilendo am 18.12.2017

Der Schnee liegt hoch im Norden. So hoch, dass es in dieser Zeit häufig gar unmöglich ist, die abgelegenen Dörfer zu erreichen. In dieser abgeschiedenen Gegend wohnt der Weihnachtsmann - hier fühlt er sich unbeobachtet und kann in aller Ruhe die Geschenke für Jung und Alt liebevoll verpacken.

Im dichten Schneetreiben verirrt sich kein Mensch dorthin, nur die neun Rentiere wissen um den Ort, von dem sie alljährlich gemeinsam mit dem Weihnachtsmann ihre Reise rund um den Globus beginnen. Die Geschenke sicher verstaut, wartet er am Kamin sitzend auf die Ankunft seiner neun Gehilfen. „Dancer, Dasher, Prancer, Vixen, Comet, Cupid, Donner, Blitz und …” - der Weihnachtsmann schiebt verwundert seine runde Brille ein Stück weit die Nase hinauf und sieht aus dem beschlagenen Fenster - „Rudolph? Wo bleibt Rudolph?” Rasch zieht er seinen dicken roten Mantel an und öffnet die Türe. Es ist an diesem Abend noch kälter als an den Tagen zuvor und der Schnee knirscht laut bei jedem Schritt unter seinen Füßen. So stapft er den Tieren entgegen. „Es ist wundervoll, dass ihr auch dieses Jahr wieder pünktlich eingetroffen seid, meine Freunde!”, ruft er ihnen zu, ehe er in der Dunkelheit erkennt, dass Rudolph wirklich nicht dabei ist. Doch Comet weiß, wo der rotnasige Kamerad abgeblieben ist: „Er hat im vergangenen Sommer nebenberuflich als Handwerker gearbeitet. Offenbar haben nicht alle seiner Kunden die Rechnungen bezahlt, noch im November klagte er über Zahlungsausfälle. Und nun konnte er nicht genug Geld für die lange Reise aufwenden!”

Dennoch müssen die Geschenke ausgeliefert werden, auf keinen Fall darf es Tränen in Kinderaugen geben - da ist sich der Weihnachtsmann sicher. Aber ohne Rudolph? „Probieren müssen wir es”, seufzt er mit Trauer in der Stimme, ehe er das geschmückte Gespann für den Beginn der langen Reise bereit macht.

Etwas langsamer und mit weniger Schwung als sonst setzt sich die Kutsche in Bewegung, kalter Wind peitscht ihr mit voller Wucht entgegen. Aber Bestimmung ist Bestimmung. Und die Bestimmung des Weihnachtsmannes ist es nun einmal, dafür zu sorgen, dass pünktlich zur Bescherung die Geschenke unter den leuchtenden Bäumen liegen. So trotzen sie jeder Anstrengung und fliegen die ihnen bekannte Route durch die dunkle Nacht ab.

Nach einigen Stunden aber spüren die acht Rentiere die zusätzliche Last und brauchen eine Ruhepause - selbst der stärkste Wille kann den fehlenden Rudolph nicht ersetzen. Einsam steht der Schlitten nun an einer verlassenen Kreuzung. Mit viel Zuneigung ermuntert der Weihnachtsmann seine ausdauernden Begleiter, blickt dabei aber stets sorgenvoll auf die Uhr. „Wie soll es uns dieses Jahr nur gelingen, alle Geschenke pünktlich zu verteilen?”, murmelt er leise in sich hinein, ehe er an seinem Bein ein sanftes Ziehen verspürt. „Ja, wer bist Du denn?”, ruft er mit Blick nach unten. Im Mondschein erkennt er nur schemenhaft, wen er da vor sich hat. „Ich bin der Hund Ruby und habe mich verlaufen”, knurrt es aus der Dunkelheit zurück, „wie finde ich nach Hause?” Der Weihnachtsmann aber, der jede Adresse auf dieser Welt kennt, hat da einen Vorschlag: „Du hilfst uns auf unserer Fahrt und wir bringen Dich sicher heim!”

Gesagt, getan: Mit neuer Kraft und dem ausdauernden Hund Ruby an der Spitze geht die Reise von Haus zu Haus weiter. Mit einer unglaublichen Energie unterstützt Ruby das gesamte Gespann und sorgt so dafür, dass überall auf der Welt glückliche Gesichter strahlen. Nach getaner Arbeit wird der unverhoffte Helfer wie versprochen nach Hause gebracht. Sein Herrchen war schon voller Sorge, hatte Ruby doch nur kurz Gassi gehen wollen und sich dabei völlig verlaufen. Der Weihnachtsmann erzählt ihm freudig, wie die Fahrt begann und fast zu scheitern drohte - und im letzten Moment der brave Hund für Rudolph einsprang.

Das ganze Jahr über war Rudolph ein fleißiger Unternehmer gewesen, der seinen Kunden stets ordentliche Arbeit liefert - und nun sorgte das schlechte Zahlungsverhalten einiger dafür, dass er den gesamten Weihnachtsabend damit beschäftigt war, unzählige Mahnschreiben zu verschicken und somit beinahe die Fahrt des Weihnachtsmannes ausgefallen wäre!

Zutiefst berührt von der Geschichte und verärgert über die Zahlungsmoral von Rudolphs Kunden, hat Rubys Herrchen eine Idee und überreicht ein kleines Geschenk für den armen Rudolph. Als der Weihnachtsmann es nach den Strapazen der ereignisreichen Weihnachtsfahrt an seinen vermissten rotnasigen Freund übergibt, staunt das Rentier beim Auspacken nicht schlecht: „Gutschein für ein lebenslanges Bilendo-Abonnement zur Optimierung des Mahnwesens: Damit du dich wieder voll und ganz deiner Kernkompetenz widmen kannst. Frohe Weihnachten!

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