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Die 6 wichtigsten Punkte bei der Rechnungserstellung

#Kommunikation

Bei der Rechnungserstellung sollten Sie inhaltliche und formale Fehler unbedingt vermeiden, um vor Gericht nicht das Nachsehen zu haben – trotz aller Richtigkeit Ihres Anspruchs.

Der § 14 UStG regelt alle wichtigen Punkte zur Ausstellung von Rechnungen, dessen Vorschriften müssen Sie unbedingt einhalten. Zusätzlich gibt es ein paar Aspekte, die wichtig sind.


6 Faustregeln bei der Rechnungsstellung


1. Prüffähigkeit

Ihre Rechnung muss prüffähig sein (§ 14 UStG), es müssen also eine Reihe von Pflichtangaben gemacht werden.

2. Rechnungsversand

Verschicken Sie Ihre Rechnung unmittelbar nach erbrachter Leistung bzw. Lieferung und trödeln Sie nicht. Ihr Kunde könnte sonst annehmen, Sie hätten es nicht eilig mit dem Zahlungseingang.

Die 6 wichtigsten Punkte bei der RechnungserstellungDie Rechnung muss prüffähig sein

3. Kundenanschrift

Achten Sie von Anfang an auf die Vollständigkeit der Stammdaten, ermitteln Sie diese am besten schon bei Angebotserstellung, spätestens beim Vertragsabschluss. So sichern Sie sich Kontaktmöglichkeiten auf verschiedenen Kanälen und einen bzw. mehrere direkte Ansprechpartner.

4. Leistungsabrechnung

Die Leistungsabrechnung muss detailliert und übersichtlich sein, um deutlich zu machen, was Sie geleistet bzw. geliefert haben. Bereits geleistete Anzahlungen müssen Sie abrechnen und vermerken.

5. Zahlungskonditionen

Legen Sie am besten schon bei Vertragsabschluss die Zahlungskonditionen fest. Darauf können Sie sich im Fall der Fälle berufen und Ihr Kunde kann sich nicht herausreden.

6. Fristen

§ 286 BGB Verzug des Schuldners: Generell gilt die 30-Tage-Frist, offene Rechnungen müssen also innerhalb dieser Zeit beglichen werden. B2B können Sie davon ausgehen, dass Ihr Kunde darüber Bescheid weiß. B2C sind Sie verpflichtet, Ihren Kunden darauf aufmerksam zu machen (§ 286 (3) BGB).


Fazit

Wie schnell oder zuverlässig die Zahlung einer offenen Forderung auf Ihrem Unternehmenskonto eingeht, hängt von verschiedenen Faktoren ab, nicht zuletzt von der guten Organisation Ihres Forderungsmanagements. Manchmal lassen sich juristische Konsequenzen in einem Inkassoprozess aber nicht vermeiden. In so einem Fall sollte sichergestellt sein, dass Sie Ihre ursprüngliche Forderung korrekt erstellt haben.

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