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Wie verändert die Digitalisierung den Kaufprozess?

#Allgemein

Die rasante Weiterentwicklung der Informations- und Kommunikationstechnologie hat weitreichende Auswirkungen auf das Verhalten des heutigen Kunden. Die Möglichkeiten, sich im digitalen Zeitalter über ein Produkt oder eine Dienstleistung zu informieren, einen Kaufprozess abzuwickeln oder im Anschluss eine Bewertung abzugeben, sind nahezu grenzenlos. Suchmaschinen, Onlineshops, Social-Media-Plattformen und Vergleichsportale verschaffen dem digitalen Kunden vollkommene Transparenz und sorgen so für eine neue Machtverteilung.

Das Zeitalter des Vergleichs

Mit dem Einzug des Internets begann die Ära des Vergleichs von Preis, Verfügbarkeit, Bewertung, Reaktionszeit und vieles mehr. Wer sich heutzutage etwas kaufen möchte, befragt in aller Regel zunächst das World Wide Web, noch bevor das Geschäft seine Türen öffnet. Dank mobilem Internet und Smartphone ist dies zu jederzeit und von jedem Ort möglich. Neben der zeitlichen und physischen Unabhängigkeit bietet das Internet oftmals auch preisliche Vorteile gegenüber lokalen Geschäften.

Einfluss der Digitalisierung auf den Kaufprozess
Was landet online oder offline im Warenkorb?

Deutschland im Netz

Aktuellen Erhebungen zufolge nutzten im Jahr 2019 86 % der Deutschen das Internet. Unter den 14-49jährigen waren es sogar fast 100 %. Seit Jahren steigt der Anteil am E-Commerce-Umsatz kontinuierlich. Dabei ist es für selbstverständlich, Einkäufe auf die Schnelle im Büro auf dem Desktop-Computer oder Tablet zu tätigen, oder von unterwegs aus mit dem Smartphone.

Auch auf den B2B-Bereich wächst der Einfluss der Digitalisierung zusehends. Allein im Jahr 2015 konnte ein Umsatz in Höhe von knapp 27 Mrd. Euro hierzulande verzeichnet werden, zugleich wird diesem Sektor eine durchschnittliche Wachstumsrate von 15 Prozent vorhergesagt (Studie Internetwirtschaft 2015-2019). Und die Technologien entwickeln sich täglich weiter, das mobile Netz wird ausgebaut und die smarten Endgeräte werden noch leistungsstärker.


Veränderter Wettbewerb

Es reicht schon lange nicht mehr aus, das Unternehmen informativ und transparent auf der eigenen Homepage zu präsentieren. Um den Anschluss an die Mitbewerber nicht zu verlieren, müssen digitale Trends und Entwicklungen in den unternehmerischen Fokus gestellt werden. Maßnahmen wie die Einrichtung von Onlineshops, Chatbots, Data Analytics, Social Media, Suchmaschinenoptimierung oder digitalen Kundenbindungsaktionen gehören zum täglichen, digitalen Brot jedes Unternehmers.

Neben den zahlreichen Herausforderungen bietet die digitale Transformation Unternehmern ebenso einige Möglichkeiten, um sich von der Masse hervorzuheben und den Kaufprozess noch kundenfreundlicher auszurichten. Produkt- beziehungsweise Leistungstransparenz und Cross-Channel-Maßnahmen, beispielsweise im Vertrieb oder in der Kundenkommunikation, bilden das Fundament eines zukunftsorientierten Unternehmens. Heutzutage definiert die Nachfrage das Angebot mehr denn je. Wenn sich der Kunde von einem Produkt oder einer Leistung kein persönliches Bild mehr zu machen braucht, werden andere Hebel benötigt, um das rare Vertrauen der Kundschaft zu gewinnen. Da wundert es nicht, dass der Rechnungskauf an Beliebtheit stetig zunimmt.

Die umsatzstärkste aller Bezahloptionen: Kauf auf Rechnung

Dank zahlreicher Vergleichstools lässt sich mit nur wenig Aufwand das Produkt oder die Leistung finden, die den Bedürfnissen des Kunden am ehesten gerecht wird. Ist die Auswahl getroffen und im Warenkorb gespeichert, heißt das jedoch nicht, dass es auch zum ersehnten Kaufabschluss kommt. Jeder zweite Deutsche Online-Käufer hat schon mal einen Kauf abgebrochen, nachdem die Ware ausgewählt war. Die Gründe: Zu hohe Lieferkosten oder die gewünschte Zahlungsart wird nicht angeboten. Klar, die Lieferkosten müssen sein - schließlich soll der Kauf auch unbeschadet und zeitnah beim Kunden ankommen. Bei den Bezahloptionen sieht es etwas anders aus. Bietet der Verkäufer beispielsweise Kauf auf Rechnung an, um so den Kunden von seinem Unternehmen und Produkt zu überzeugen, geht dieser in Vorleistung. Ein Risiko, das sich nicht jeder leisten kann und will.

Aber was wäre, wenn Sie Ihren Kunden den Rechnungskauf ermöglichen könnten, ohne dabei die Existenz Ihres Geschäftes aufs Spiel setzen zu müssen?

Die Digitalisierung machts möglich - Credit Management 2.0

Moderne und zukunftsorientierte Unternehmen machen sich die Digitalisierung zunutze und automatisieren beim Rechnungskauf nahezu alle mühsamen und unangenehmen Bereiche des Credit Managements

Eine leistungsfähige Credit-Management-Plattform liefert alle notwendigen Tools, um Unternehmen umfassend zu entlasten und zu effizienteren Prozessen zu verhelfen: 

Cloudbasierte Software-Lösungen für die Buchhaltung lesen offene Forderungen aus, legen Kunden(gruppen) an und schlagen Mahnläufe vor oder übergeben diese nach der letzten Mahnung direkt an ein Inkassounternehmen. 

Risiken können durch eine automatische Bonitätsprüfung besser eingeschätzt, einzelne Forderungen durch Kreditversicherung abgesichert oder der Zahlungseingang durch Factoring garantiert werden. 

Die Kommunikation innerhalb des Unternehmens wird genauso optimiert wie die Kommunikation nach außen zum Kunden.

Beim Dispute Management werden Störungen im Zahlungsverkehr sofort erkannt und behoben, ohne zeitraubende und kostenintensive Korrekturschleifen.

Neben der gesteigerten Effizienz bei gleichzeitiger Entlastung ist eine gesicherte Liquidität die Folge. Das Unternehmen kann sich auf das Kernbusiness konzentrieren und das Wachstum vorantreiben.

 

Fakten und Hintergründe zur Digitalisierung!

 

Fazit

Digitalisierung verändert Gesellschaft und Wirtschaft - es fängt beim Kundenverhalten an und endet im eigenen Unternehmen. Die Kommunikation mit den Kunden ist keine Einbahnstraße mehr, sondern ein ständiger Dialog. Neue Wege der Kommunikations- und Informationstechnologien sorgen für ein verändertes Verhalten beim Konsumenten, sodass Unternehmen ab der Suche Präsenz im World Wide Web zeigen und Kundenerwartungen durch Top-Leistung gerecht werden müssen. Digitalisierung ist kein Trend, sondern die Zukunft!

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