Da gibt es nichts schönzureden: Viele Branchen haben bitter unter der Corona-Krise gelitten. Und die Folgen werden noch lange nicht aufgearbeitet sein. Doch allen Negativprognosen zum Trotz bleibt die große Insolvenzwelle in Deutschland aus. Im Gegenteil, dem Statistischen Bundesamt zufolge sind die Zahlen der Unternehmensinsolvenzen auch in diesem Jahr weiter rückläufig.

Was nach einem Wunder klingt, hat einen ganz einfachen (wenn auch nicht selbstverständlichen) Hintergrund: Die Unternehmen bekamen zum einen externe Hilfe und haben zum anderen intern alles richtig gemacht. 

 

Externe und interne Krisenhilfe

Es hätte anders kommen können, gibt Matthias Müller in unserer Podcast-Episode "Unternehmenswachstum trotz Corona" zu. Müller ist Mitglied der Geschäftsleitung bei Dr. Wieselhuber & Partner GmbH, eine der führenden Unternehmensberatungen auf dem Feld der Strategieberatung, Restrukturierung und Transformation, und weiß, wovon er spricht. Die Verunsicherung im Frühjahr 2020, am Beginn der Corona-Pandemie, hatte das Potenzial, sich zu einer wirklich exorbitanten Krise hochzuschaukeln, wie im Jahr 2008 bei der Bankenkrise.

Doch dann griffen (1. Grund) staatliche Überbrückungshilfen und brachten Ruhe ins Geschehen. Nicht nur in Deutschland, weltweite Konjunkturprogramme zeigen bis heute Wirkung. Und diese Ruhe war essenziell für Unternehmen, (2. Grund) Prozesse umzustellen, sich den veränderten Bedingungen anzupassen und ohnehin fällige Weichen für die Zukunft zu stellen, Stichwort Digitalisierung. 

Klar im Vorteil waren von Anbeginn der Pandemie an die Unternehmen, die in den letzten Jahren beim digitalen Wandel am Ball geblieben sind. Für alle anderen zeigte sich die dringende Notwendigkeit, aufzuholen. Flexibilität wurde zu einer Grundvoraussetzung allen unternehmerischen Handelns, eine Verschlankung aller Prozesse, extern wie intern. Nur so bleibt Handlungsspielraum erhalten, nur so sind Kosteneinsparungen möglich.

Was bedeutet das im Detail und was müssen Unternehmen tun, um diesen positiven Trend weiter voranzutreiben? Das Beispiel Finanzbereich zeigt es.

 

Der Finanzbereich im Wandel

Die Finanzorganisation in Unternehmen verändert sich, nicht erst seit Corona, aber jetzt erst recht. Der Finanzbereich entwickelt sich weg von der Rolle des Wächters (des "Hüters der Zahlen", wie Matthias Müller es ausdrückt), hin zu der des aktiven Gestalters. 

Der CFO sorgt für Transparenz, die wiederum essenziell ist für die Unternehmensführung. Florian Kappert, CEO und Bilendo-Gründer, schlussfolgert in dem Podcast-Gespräch mit Matthias Müller: "Unternehmen, die in zehn Jahren noch am Markt sein möchten und vielleicht am Markt sogar eine größere Rolle spielen möchten, werden jetzt in ihre Prozesse, in ihre IT, in ihre Produkte, in ihre Supply-Chain, in alles investieren müssen. Und dazu braucht es Transparenz, dazu braucht es Skalierbarkeit."

Skalierbarkeit ist ein weiterer Kampfbegriff, den die Pandemie in den Vordergrund gerückt hat, und der mit Flexibilität einhergeht. Nicht nur neue, auch bestehende, erfolgreiche Geschäftsmodelle von Unternehmen müssen - und das ist die Konsequenz - schlanker und effizienter werden. Und dazu gehört auch und ganz besonders der Finanzbereich. An diesem Punkt schließt sich der Kreis zur Digitalisierung. 

Denn mit der geeigneten Software-Lösung können Unternehmen im Finanzbereich unkompliziert und gründlich aufräumen: für mehr Transparenz, mehr Flexibilität und ein skalierbares Wachstum. 

Treffendes Beispiel ist an dieser Stelle das Debitorenmanagement. Für viele Unternehmen ist die effiziente Verwaltung offener Forderungen ein Problem. Vom Bestellvorgang bis zum finalen Zahlungseingang (Order to Cash) laufen zu viele komplexe Teilprozesse ab, die zu viele Abteilungen im Unternehmen berühren. Hier ist Verschlankung in vielen Punkten dringend notwendig. Denn komplexe Prozesse bedeuten immer Zeitverlust und mindern die Effizienz.

Den Überblick über diese Prozesse zu behalten, scheint nahezu unmöglich. Außer Unternehmen nutzen eine Order-to-Cash-Plattform und bilden damit alle Teilprozesse an einer zentralen Stelle ab. Das wirkt sich nachweislich positiv auf den Umsatz (Steigerung bis zu 3 %) und die Einsparungen (bis zu 30 %) aus.

 

Bilendo: Volle Transparenz und Effizienz in der Debitorenbuchhaltung 

Für den Bereich Debitorenmanagement bietet die Cloud-Plattform Bilendo die optimale Lösung. Jeder einzelne Debitor, Geschäftsbereich, Standort ist vollkommen transparent und mit wenigen Klicks im Überblick. Interne Klärungsprozesse bei Zahlungsstörungen laufen Workflow-basiert automatisiert ab, das spart wichtige zeitliche und personelle Ressourcen. Die interne Kommunikation wird abteilungsübergreifend verschlankt und verbessert. Auf diese Weise gelingt automatisiertes Mahnwesen tatsächlich effizient. 

Optimierte, schlanke Prozesse in der Debitorenbuchhaltung sorgen für zügige Zahlungseingänge, die wiederum die Liquidität eines Unternehmens absichern und für ein skalierbares Wachstum sorgen. 

Das Ganze würde weit weniger Sinn machen, wenn Bilendo ein komplexes IT-Projekt wäre. Ist es aber nicht, im Gegenteil. Bilendo ist ein einfach zu integrierendes Add-on zum bestehenden ERP-System, intuitiv in der Anwendung und nach eigenen Bedürfnissen konfigurierbar. Aufwändiges Customizing ist damit passé, volle Flexibilität ist garantiert.

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Natürlich gibt es die Corona-Krise. Es geht nicht darum, schönzureden, dass viele Unternehmen massive Einschnitte wegstecken mussten und müssen, dass manche aufgezwungene Veränderung besser nie stattgefunden hätte. 

Es geht aber auch darum anzuerkennen, dass die meisten Unternehmen gut durch die Krise gekommen sind und mit den dadurch forcierten Entwicklungen wettbewerbsfähiger in die Zukunft gehen.